Halloweengeschichten aus Irland, der Schweiz und Deutschland
31 Oktober 2007
Halloween kommt alle Jahre wieder und in den deutschsprachigen Ländern wird es von vielen als eine Einwanderung von kommerzialisierten, amerikanischen Traditionen aufgefasst und eher kritisch gesehen. Auch wenn man vielleicht im Hinterkopf hat, dass es sich ursprünglich um eine irische und englische Tradition handelt. In Irland heisst das Fest aber gar nicht Halloween, sondern Oíche Shamhna, ein Begriff der noch von den Kelten kommt. Aber auch in Irland verkleiden sich die Leute als Geister und Gespenster, machen Feuerwerke und veranstalten Chaos.
Aber auch in der Schweitz gibt es interessante Traditionen, die Halloween sehr ähnlich sind, zum Beispiel das Räbechilbi. Es handelt sich dabei um einen Umzug mit Rüben und Lichtern durch die nächtliche Kleinstadt Richterswil. Räbechilbi findet allerdings am Martinstag statt, nicht am Abend vor Allerheiligen.
Auch in der in Süddeutschland und der Schweiz verbreiteten Bochselnacht ziehen Kinder durch die Dörfer, machen Lärm, verjagen Geister und schnitzen Kürbisse. Und auch wenn zeitlich in der Woche vor Weihnachten gelegen handelt es sich auch hier um einen sogenannten Totenbrauch, wie Halloween am Vorabend von Allerheiligen.
Die meisten dieser Bräuche werden von der ganzen Familie begangen, aber insbesondere Kinder ham natürlich Spaß am sich verkleiden, um die Häuser ziehen und rumgruseln. Das Netz ist voll von Halloween-Tipps, deshalb halten wir uns zurück wünschen euch aber trotzdem viel Spaß heute Abend und das ganze Halloweenwochenende, was auch immer ihr macht!
Hier in London wird auf jeden Fall gefeiert…
P.S.: Und wenn euer “Halloween Hoody” nicht mehr rechtzeitig ankommt, Kapuzenpullis in grau oder schwarz sind offenbar wieder in.
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