Ist der amerikanische Autor James Whitcomb Riley der Vater von Kindo?

31 Oktober 2007

Wir waren uns ziemlich sicher, das “Kindo” nichts bedeutet bevor wir die Seite gestartet haben, insbesondere auf Englisch. Aber James Whitcomb Riley würde widersprechen. Wahrscheinlich wäre er sogar entrüstet.

James war ein amerikanischer Poet und hat zwischen 1853 und 1916 gelebt. Für Europäer ist er wohl eher ein unbekannter, aber in Indiana, USA, müssen die Kinder seine Gedichte immernoch auswendig lernen. James hat ein Gedicht geschrieben, das “When Frost Is on Punkin” heisst – vielleicht sowas wie “Wenn’s dem Kürbis kalt wird” oder so. Mitten in dem Gedicht kommt die Zeile:

“They’s something kindo’ harty-like about the atmusfere”.

WAS?

Und dann weiter unten: “The stubble in the furries–kindo’ lonesome-like, but still”

WAS! (SCHON WIEDER)!

Verwirrt hat Nils um Hilfe gefragt und von einem Blogger auch bekommen:

“Something “kind of” hearty like about the atmosphere.” Kindo ist hier also ein Ergebnis von geschriebenem lokalen Dialekt.

Wir hoffen jedenfalls, dass es James Whitcomb Riley (und der Staat Indiana) nicht stört wenn wir das Wort Kindo für uns beanspruchen. Als gedanklicher Vater für Kindo macht Riley dennoch eine gute Figur. Kinder und Familie waren im sehr wichtig und noch heute gibt es die Riley Kinderstiftung.

(Danke an Wikipedia für Quellen und Foto)

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