Kindo findet ein neues Zuhause

23 September 2008

Ihr könnt die Pressemitteilung hier oder die vollständigen FAQs hier lesen, aber ich wollte Euch noch ein bisschen Hintergrundinformationen geben warum Kindo und MyHeritage sich zusammengeschlossen haben.

Das erste Mal als wir Gilad, den Gründer und CEO von MyHeritage, getroffen haben war 2007 – einige Wochen bevor wir die erste Version von Kindo veröffentlicht haben. Gareth und ich waren mit ihm zum Mittagessen in Soho verabredet und sind ins Zentrum von London gefahren mit dem Ziel alles über den “Gegner” zu lernen. Das sich als sehr naive Vorstellung erwiesen, den Gilad ist viel zu nett um ihn einen “Gegner” zu nennen.

Aber da saßen wir nun: Ein Schwede, ein Südafrikaner und ein Israeli, alle mit ihrem eigenen beruflichem Hintergrund und Lebenslauf, und wir sprachen über die Zukunft von Familien im Netz von unseren ganz eigenen Blickwinkeln aus. Ich hatte es nicht erwartet, aber wir hatten da einiges an Übereinstimmungen. Wir teilen die gleichen Vorstellungen und Visionen darüber was wir mit unseren Firmen erreichen wollen, auch wenn unsere Herangehensweise sehr unterschiedlich ist.

Kindo war angetreten um eine Internetseite zu bauen, die einem hilft sich mit den Verwandten im hier und jetzt auszutauschen. Wir wollten einen Dienst entwickeln, der es ermöglicht Informationen mit den wichtigsten Menschen auszutauschen. MyHeritage auf der anderen Seite hatte einige großartige Technologien für die Ahnenforschung entwickelt und diese in jahrelanger Arbeit perfektioniert. Was uns am Ende aber beide interessiert hat, war die Chance Familien zu helfen mehr über sich selbst herauszufinden, besser zu verstehen wer sie sind und sie mit Hilfe des Internets zusammenzubringen.

Als Gareth und ich auf dem Weg zurück in der U-Bahn saßen haben wir darüber geredet wie cool es wäre, wenn wir unseren Nutzern die gleichen Dienste anbieten könnten die MyHeritage bereits hatte. Was uns wirklich begeistert hat ist die SmartMatching Technologie, die die Personen in deinem Stammbaum mit den 250 Millionen anderen Namen in den Datenbanken vergleicht und einen potentielle Verwandte vorschlägt. Das hat uns gefallen. Und wir waren ein bisschen neidisch auf Gilad, dass er Funktionen für 25 Millionen Nutzer entwickelt – ein klein bisschen größer als unsere Nutzerschaft…

Während dieses Sommers haben wir lange und intensiv über die Zukunft von Kindo nachgedacht und was die beste Möglichkeit wäre Kindo einen großen Schritt weiter zu bringen. Je mehr Zeit wir mit Gilad und dem Rest des Teams in Israel verbracht haben (um nicht den lauten Hahn zu erwähnen der schreiend bei denen über den Campus rennt) desto überzeugter waren wir – zusammen können wir mehr bewegen.

Wir schließen uns also der MyHeritage Familie an, weil wir die gleiche Vision und die gleichen Werte haben (wie das bei Familien sein sollte) und weil wir denken wir können zusammen einen großartigen Internetdienst entwickeln – der echt nützlich ist für Familien auf der ganzen Welt. Das is unser Plan für die nächsten Jahre.

Wie ihr am Lachen auf dem Foto unten sehen könnt, es ist ein fröhlicher Tag für uns hier in unserem Büro in Putney.

Nils und die Kindo Familie

Hier kommentieren

You must be logged in to post a comment.


Afrigator