Papa hat schon 120 Mal geheiratet

5 August 2008 um 16:36

Standesbeamter mit PersonenstandsregisterPatrick Peltram aus Bayern ist sozusagen Hochzeitsexperte. Allerdings nicht als Bräutigam: er ist Standesbeamter in Anzing, einem Vorort von München. Der zweifache Familienvater, über den die Ebersberger Zeitung heute berichtet, hat interessante Geschichten zu erzählen übers Heiraten, seine Trauungstexte und Lieblingshochzeitsorte.

Aus der Perspektive der Ahnenforschung sind aber auch die Personenstandsbücher interessant, die er verwaltet. Auch wenn heutzutage alles digital festgehalten wird, enthalten die dicken vergilbten Bücher in Anzing Eheschließungen, Geburten und Sterbefälle aus der Gemeinde seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Aufzeichnungen der lokalen Verwaltungen und Kirchengemeinden sind oft ein guter erster Anlaufpunkt für die Familienforschung.

Mehr Infos über Ahnenforschung gibt’s auch in unserer Blog-Reihe der Genealogin Libbi Crowe, die schmunzelnd “Ahnenforschung für Anfänger” betitelt ist.

Das Foto ist übrigens von Johannes Dziemballa (wir hoffen das geht in Ordnung)

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Familienfreundliche Kommunen in Baden-Württemberg

30 Juli 2008 um 12:19

Das so genannte Kompetenzzentrum Familienforschung in Baden-Württemberg hat sein Infoportal Familienfreundliche Kommune überarbeitet.

Eigentlich an Kommunen gerichtet um vorbildliche Initiativen aus der Familienpolitik zu verbreiten findet man dort aber Beispielsweise auch Studien und anderes Zahlenmaterial über Familien. Zum Beispiel dieses Schaubild über die durchschnittliche Zahl der Kinder pro Frau die bei ungefähr 1,4 stagniert… da bleibt noch einiges zu Tun für die Familienpolitik.

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Ahnenforschung für Anfänger – Fang an mit dem was Du weisst

28 Juli 2008 um 16:28

Elizabeth Powell Crowe Genealogie Serie auf Kindo
In meinem Buch “Genealogy Online”, geht es im ersten Kapitel darum wie man ein Ahnenforschungsprojekt anfängt. Eine detallierte Beschreibung könnt ihr in meinem Buch nachlesen, aber hier ist eine Kurzversion – wie man mit der eigenen Ahnenforschung anfangen kann:

Starte deinen Stammbaum mit Dir selbst! Sammle alle informationen, die Du sicher über Dich, deinen Partner und vielleicht Kinder weisst. Was Du brauchst sind Geburt, Hochzeit, Abschlussfeier oder andere wichtige Ereignisse in deinem Leben. Als Quellen sind Originalzeugnisse am besten; solche Dokumente sind Primärquellen. Eine Primärquelle ist ein Stück information, das ein Ereignis dokumentiert, eine Todesurkunde, eine Adoptionsurkunde, eine Geburtsurkunde, eine Militärakte, ein Hochzeitsvertrag, Scheidungsbescheinigung und so weiter. Fotos bei denen die Personen und das Datum auf der Rückseite festgehalten ist, können auch extrem wertvoll sein.
Solche Dokumente heissen Primärquellen, weil sie Daten wiedegeben, die Nahe an Ort und Zeit des Ereignisses aufgezeichnet wurden.

Wenn möglich scanne die Quellmaterialien deiner direkten Familie am Computer ein.

Jetzt kannst Du anfangen Informationen über einen Nachnamen zu sammeln. Ein guter Platz um damit anzufangen sind Familienmitglieder – Eltern, Tanten, Onkel, Cousins/inen und SchwägerInnen. Frag nach Geschichten, Namen, Lebensdaten und Wohnorten der Verwandten und Ereignissen der Familie. Es ist eine gute Idee solche Interviews aufzunehmen und macht außerdem riesig Spaß. Und ihr werdet euch später riesig über solche Ton- oder Videoaufzeichnungen freuen, versprochen.

Und dann solltest Du Sekundärquellen heranziehen um dein Wissen zu erweitern: Eine Sekundärquelle ist alles was sich auf Originales bezieht, aber nicht die Originalquelle selbst ist: eine Todesanzeige, Hochzeitsgeschichte, Geburtsanzeige in der Zeitung, gedruckte Familiengeschichte oder Ahnenforschungswebseite. Idealerweise findest Du noch andere Dokumente, die solche Sekundärinformationen bestätigen. Familienbibeln, Familienzeitungen, Tagebücher, Testamente und Briefe können da auch helfen. Interessant ist auch nachzuschauen, ob irgendeine Art von Familiengeschichte bereits veröffentlich worden ist. Auch wenn eine solche Familienchronik trotzdem eine Sekundärquelle ist. Und wenn eine solche Chronik auch Primärquellen zitiert, kann das sehr hilfreich sein.

Das ist doch schonmal ein guter Start für deine Familiengeschichte, oder?

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Kindo startet in Hindi

21 Juli 2008 um 19:15

Und stolz verkündet das Kindo Team: Uns gibts jetzt auch in ‘Hindi’. Hindi ist eine der am weitesten verbreiteten Sprachen der Welt. Kindo ist jetzt eines der ersten “Social Networks” (oder sozialen Netzwerken im Internet) in Hindi überhaupt!

Der erfolreiche Start in Hindi war gemeinschaftliche Errungenschaft unseres indischen Kollegen Daksh und den Entwicklern, die für die problemfreie Markteinführung verantwortlich waren. Bisher hat kein soziales Netzwerk der in Indien am weiten verbreitetsten Sprache Hindi besonders viel Beachtung geschenkt, aber für Kindo wars eine einfache Entscheidung. Es ist einer der fünf größten Sprachen der Welt, mit über 500 Millionen Muttersprachlern, davon rund 330 Millionen in Indien. Und rund 44% der indischen Internetnutzer bevorzugen Hindi gegenüber dem Englischen.

Nils meint “Dieser Start ist großartig. Wir glauben die Verbreitung des Internets und seine Nutzung unter Hindi sprechenden Menschen wird in den nächsten Jahren weiter wachsen und viele Inder möchten unsere Dienste lieber in ihrer Muttersprache verwenden. Kindo ist hilfreich für typisch indische Familien, aber insbesondere auch für die vielen Inder, die auf der ganzen Welt verstreut sind und oft fern ihrer indischen Verwandten leben. Kindo ist für Familienmitglieder aller Generationen und jeder soll sich dort zu Hause fühlen.”

Für Inder ist die Familie ein zentrales Element ihres Alltags, was ein weiterer Grund für uns war diesen Markt zu erobern.

Unser Übersetzer und die Programmieren haben für diese Version zahlreiche möglichen Problemfelder analyisiert, zum beispiel die Installation von Schriftarten für die korrekte Darstellung der Devanagri-Zeichen auf verschiedenen Betriebssystemen (Windows, Mac) und in verschiedenen Browsern (Internet Explorer und Firefox).

Wenn ihr auch Hindi sprecht, lasst uns wissen ob bei Euch auch alles funktioniert!

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Der älteste Stammbaum der Welt

19 Juli 2008 um 12:33

Was einige deutsche Archäelogen da entdeckt haben könnte der älteste Familien-Stammbaum überhaupt sein. Ein Lehrer aus Förste und ein Landvermesser aus Nienstedt im Harz stammem offenbar vom gleichen Höhlenmenschen ab, der vor rund 3000 Jahren im dortigen Tal gelebt haben soll.

Die Forscher hatten Skelette aus der Bronzezeit in dieser Höhle gefunden. Die beiden gefundenen “Verwandten” hatten auf eine Bitte um DNA proben geantwortet, die die Archäologen an Bewohner der Gegend gerichtet hatten.

Denk mal, da liegt noch einige Arbeit vor den beiden, die mehrere Tausend Jahre großen Lücken im Stammbaum aufzufüllen ;-)

john and friend
Creative Commons License photo credit: macwagen

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Kindo präsentiert sich beim Techcrunch und Webrazzi Treffen in Istanbul

16 Juli 2008 um 18:11

techcrunch webrazzi meetup istanbul kindoVor zwei Wochen haben Techcrunch und die türkische Seite Webrazzi eine Veranstaltung für die Internetbranche und Startups in Istanbul auf die Beine gestellt. Und Kindo war dabei. Unser türkischer Kollege Oguzhan war eingeladen zum Istanbul meetup das Teil einer Europatournee war, die von Mike Butcher von Techcrunch UK initiiert war.

Oguzhan – der übrigens auch unseren Türkischen blog schreibt – hat Kindo und unsere Aktivitäten im türkischen Markt in einer kleinen Präsentation vom Podium aus vorgestellt. Die Präsentation war super und auch den Zuschauern hat es gefallen. Beides belegt ein Video seiner Präsentation (auf Englisch):

Die Veranstaltung war finanziert bei einer Reihe von Sponsoren, einer davon war übrigens Xing. Die haben auch auf ihrem Blog über die Veranstaltung geschrieben und wir haben da die kleine Grafik ausgeliehen ;-) (hoffe das geht okay)

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Ahnenforschung für Anfänger – Achtung Betrug

16 Juli 2008 um 17:20

Elizabeth Powell Crowe Genealogie Serie auf Kindo
Betrüger in der Ahnenforschung sind so alt wie das Hobby selbst. Einige der traditionellen Betrüger sind inzwschen von Werbebriefen und Kleinanzeigen auf Internet Technologiesn umgestiegen. Andere sind neu und nutzen die Tatsache, dass im Internet keiner weiss ob Du ein Betrüger bist.
Hier sind einige der weit verbreiteten Betrüger:

Die komplette Familiengeschichte der so-und-so’s Für riesige Geldsummen bekommt man ein gebundenes Buch, ein hochgelobtes aber massengefertigtes Verzeichnis zufällig ausgewählter Namen mit einer kurzen allgemeinen Geschichte völlig ohne Zusammenhang zu deiner Familie. Die Firma Halberts aus Ohio hat das jahrelang gemacht, mittels Serienbriefen und Massenemails, bis die sich verbreitenden Geschichten daüber was da wirklich verkauft wird die Firma eingeholt hat und die Geschäftsgrundlage weg war. Aber man sei gewarnt, sowas kann immer und überall passieren.

Ein ähnlicher Betrugsversuch hat einem unterschiedlichen Ramsch mit Deinem Familienwappen oder dem “So-und-so Familienwappen” versprochen hat. Solange man mit der eigenen Ahnenforschung nicht nachweisen kann, dass die Familie beim englischen College of Arms verzeichnet ist gibt es vermutlich gar kein Familienwappen. Die Geschichte eines bestimmten Nachnamens gibt es oft kostenlos im Internet, bezahlt nicht dafür.

Führer und Software, die einen zu kostenlosen Seiten bringen. Einige Programme und Onlinedienste die sich als Goldminen der Ahnenforschung darstellen, bringen einen eigentlich nur zu Telefonbüchern, Nachnamenverzeichnissen oder GEDCOM-Dateien.
In den meisten Fällen ist solche Information kostenlos erhältlich, aber die Betrüger verlangen Geld dafür dich zu Cyndi’s List, RootsWeb oder Eastman’s Online Genealogie Newsletter zu bringen. Oder noch schlimmer, einfach zu den zahlreichen kostenlosen Telefonverzeichnissen.

Der alte Trick mit dem Erbe Dabei werden rechtmäßige Erben um ihr Geld betrogen indem “Bearbeitungsgebühren” erhoben werden. Eine postvariante dieses Betrugs war weit verbreitet im letzten Jahrhundert. Das Opfer wird darüber informiert, dass unbeanspruchtes Erbe im Zusammenhang mit seiner Familie verteilt werden soll und ihm Informationen geschickt werden sollen wie man das Erbe antreten kann – nachdem er unterschiedliche Verwaltungsgebühren für verlorene Immobilien bezahlt hat, die von Anfang an nicht existiert haben.

Eine moderne Variante ist die ausländische Witwe, die nach Hilfe fragt um ihr Geld in dein Land zu überweisen. Immer wenn Du um persönliche oder sogar Bankdaten gefragt wirst, einfach löschen. Oder mal hier reinschauen www.snopes.com/inboxer/scams/scams.asp#inherit, da gibts noch andere Betrügeremails.

Falsche Belege zum professionellen Ahnenforscher Die Berufsbezeichnung Ahnenforscher ist ungeschützt und man braucht keine offizielle Lizenz: Jeder kann behaupten er wäre einer. Und familienhistorische Daten lassen sich einfach erfinden und Trickbetrüger machen das oft. Bestimmte Organisationen allerdings verleihen Zertifikate für erfolgreiche Absolventen von Ausbildungen. Wenn Du einen professionellen Ahnenforscher anstellen willst, schauf nach einer Zertifizierung durch die Association of Professional Genealogists, der International Commission for the Accreditation of Professional Genealogists, und das Board for the Certification of Genealogists.

Übrigens, in meinem Buch gibts einen Anhang darüber, wie man sich einen professionellen Ahnenforscher aussuchen sollte.

Und: In Deutschland gehört auch die Internetseite genealogie.de zu den Reihen der Betrüger! Ohne darauf hinzuweisen werden nach einer Anmeldung Jahresrechnungen in Höhe von 60 € verschickt! Mehr dazu zum Beispiel hier im neuen Blog von Sascha Ziegler ahnenforschung.net/blog

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Familienurlaub

11 Juli 2008 um 17:25

Es war ruhig hier auf unserem deutschen Kindo Blog… hauptsächlich wegen meinem Familien-Sommerurlaub durch Südamerika. Der Plan war, die Schwester meiner Freundin in Ecuador zu besuchen, dann zusammen nach Peru zu fliegen und weiter Bolivien nach Chile zu reisen. Was die seit fast einem Jahr in Ecuador lebende Schwester nicht wusste war, dass sich auch ihr Bruder auf den Weg nach Südamerika gemacht hatte und ganz locker in der Ankunftshalle des Flughafens in Lima stand.

Nach der ersten Woche zu dritt in Ecuador gings nach einigen Freudentränen also zu viert weiter zu Machu Picchu, dem Titicacasee, auf den Gipfel eines 6000ers nahe LaPaz und durch Salzwüsten, über Sandboarding-Berge und vorbei an Farblagunen nach Chile. Ein Roadtrip entlang der Panamericana und pazifischen Surfstränden bis nach Santiago hat für Unterhaltung im letzten Teil des Familienurlaubs gesorgt.

Allen denen der Urlaub noch bevor steht wünscht das Kindo Team schöne Ferien. Alle anderen können sich in guter Gesellschaft fühlen, auch ich sitze ab jetzt wieder täglich im Kindo Büro und muss im Regen zur U-Bahn laufen ;-)

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Dein Schwager und andere Verwandte auf Chinesisch

25 Juni 2008 um 14:18

Familienbeziehungen auf ChinesischHoffentlich erinnert ihr euch noch an den Artikel über die Verwandtschaftsbeziehungen im Schwedischen (Wenn nicht, dann hier nachlesen). Die sind logisch… und dabei präziser und etwas komplizierter als im Deutschen. Aber jetzt wirds noch komplizierter: Mit den Begriffen fuer Familienbeziehungen im Chinesischen!

Da hat wirklich jede Person einen eigenen Begriff, und natürlich sind die Worte auch nicht mehr so ähnlich wie im Schwedischen. Ich hab es mit großem Interesse gelesen, allerdings nicht komplett verstanden ;-)
Wenn ihr Euch für Details interessiert könnt ihr ja mal hier reinschauen.

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Wie geht's deiner Mutter?

11 Juni 2008 um 14:09

Hast Du schon abgestimmt wie oft Du mit deine Mutter sprichst? Wenn nicht, machs am besten gleich, dauert nur ein paar Sekunden: Scroll ein bisschen nach unten und Du wirst in der rechten Seitenleiste die Umfrage finden (sieht so aus wie das Bild hier links), einfach auswählen wie oft ihr euch sprecht und auf “vote” klicken. Und nich schummeln ;-)

Übrigens: Ihr könnt auch die Ergebnisse sehen, über den kleinen Knopf unterhalb von “vote”. Dann könnt ihr es zum Beispiel mit den Ergebnissen aus anderen Ländern vergleichen, zum Beispiel in Russland wo es schon ziemlich anders aussieht.

Wir freuen uns schon auf die Ergebnisse in einigen Wochen!

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